Schafkopf

tommie goerz schafkopf

Als ein Kalchreuther Wirt seinen Bierkeller aufschließt, stößt er auf eine bestialisch zugerichtete Leiche. Bei dem Toten findet die Polizei einen rätselhaften Gegenstand: ein Fußball-Trikot.

Ein Zeichen ja, aber wofür? Mit dieser Frage ist der Nürnberger Kommissar Friedo Behütuns konfrontiert. Steht dahinter ein Fankrieg? Zielt die Tat auf den Sponsor dieses Fußballvereins, einen Atomkonzern, ab? Oder ist nicht vielmehr im rechtsradikalen Milieu zu ermitteln?

Bald tauchen weitere Opfer auf, alle ähnlich grausam ermordet. Die Ereignisse eskalieren, Behütuns stochert im Dunkeln – bis er ein altes fränkisches Wirtshaus betritt …

Ein fesselnder Krimi, der den Leser auf verschiedene Fährten schickt, die am Ende doch alle in eines münden: in die Abgründe der menschlichen Seele.


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Raffiniert konstruiertes und äußerst temporeiches Krimi-Debüt.«
(Plärrer)

 

Ein Debüt, dem anzumerken ist, dass es flott und mit viel Lust geschrieben wurde.«
(Erlanger Nachrichten)

 

Ein fesselnder Krimi, der den Leser immer wieder auf die falsche Fährte lockt!«
(BR)

 

Wer gleich zu Beginn eine Figur kreiert, der solche abseitigen Gedanken durch den Kopf gehen, die so schräg und um mehrere Ecken denkt, kann keinen schlechten Roman schreiben. Und das hat Goerz auch wahrlich nicht gemacht. Mitunter gelingen ihm mitreißende Passagen, die an Herz, Nieren und Verstand gehen, die davon zeugen, dass sich da einer die richtigen Gedanken über Sinn und Unsinn des Lebens gemacht hat, und die Eckhard Henscheid weitaus näher sind als jedem Autor aus dem Crime-Genre.«
(11 Freunde)

 

Schafkopf von Tommie Goerz ist überraschend anders als viele der anderen Bücher dieses Genres. Der Autor widmet sich auf den knapp 300 meist packenden Seiten den Randbeobachtung en im Leben eines fränkischen Polizisten. Hier sind diese liebenswert nostalgisch. Behütuns fühlt sich wohl in den Wirtsstuben, in denen Kartel-Runden und grimmige Bedienungen zu Hause sind. Behaglichkeit stellt sich für solche Menschen auch in der Erinnerung an Zeiten ein, als Fußballspieler noch in Stadien und nicht in nach Sponsoren benannten Arenen einem Lederball und nicht der Hightech-Synthetic-Kugel hinterher hechelten. Geschickt entwirft Tommie Goerz aber auch das bis zur Karikatur überzeichnete Gegenbild. Arrogante Manager, eitle PR-Menschen, künstliche Golfplatzlandsc haften. Ein Glück, dass der Erlanger Autor, der sich hinter einem Pseudonym verbirgt, als erfolgreicher Werbe-Experte lange Jahre Einblick in diese Welt hatte. Da hat sich einiges an Wut angestaut. Wer also auf einen fränkischen Kommissar gewartet hat, der das Gegenteil dieser Scheinwelt verkörpert, wird an dem lesenswerten »Schafkopf«-Krimi seine Freude haben.«
(Nürnberger Nachrichten)


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